2 Ausbildungsplätze Rechtsanwaltsfachangestellte (w/m/x) Standort Düsseldorf zu vergeben

Wir sind eine ausschließlich im Verkehrsrecht tätige Rechtsanwaltskanzlei mit Sitz in Düsseldorf und Nesselwang. Wir arbeiten papierlos und befinden und stets auf dem neusten Stand der Technik. Diktate vom Band gibt es bei uns nicht. Der Kontakt zum Mandanten steht an erster Stelle. Daher haben wir für unsere Mandanten eine digitale eAkte, die über einen Internet-Explorer aufgerufen werden kann. Am Standort Düsseldorf sind 18 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte tätig. Wir brauchen Verstärkung und würden uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung (im Idealfalle per E-Mail) freuen, wenn Sie folgende Voraussetzungen mitbringen:

- Abitur, Mittlere Reife, o.ä.
- Abschlussnote Deutsch: mindestens befriedigend
- PC Kenntnisse (Word, Outlook, Adobe Acrobat), im Idealfalle können Sie schnell tippen ("10-Finger blind")
- kontaktfreudig
- sorgfältig
 
Wir zahlen eine Vergütung, die über den Empfehlungen der Rechtsanwaltskammer liegt. Die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf empfiehlt für das erste Ausbildungsjahr eine Vergütung in Höhe von 650 EUR / Monat, wir bieten 750 EUR für Abiturienten. Sie brauchen: Neigung zu schriftlicher Tätigkeit, zu Büro- und Verwaltungsarbeiten, Spaß am Umgang mit Menschen und an ständig wechselnden Kontakten, Interesse an Rechtsfragen, Initiative, Engagement und Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, sowie freundliches und verbindliches Auftreten.
 
Im Idealfalle können Sie sofort Ihre Tätigkeit gegen Gehaltszahlung aufnehmen, andernfalls beginnt die Ausbildung am 01. August 2021. Senden Sie uns bitte:
 
- Tabellarischer Lebenslauf
- Bewerbungsschreiben
- Kopien der letzten zwei Schulzeugnisse 
- Praktikumsnachweise, et cetera 
 

Die Tätigkeit im Überblick

Rechtsanwaltsfachangestellte unterstützen Rechtsanwälte und -anwältinnen bei rechtlichen Dienstleistungen. Daneben führen sie allgemeine organisatorische und kaufmännische Arbeiten aus.

Bei uns beschränkt sich die Tätigkeit nicht auf das Abtippen von Diktaten. Hier führen die Rechtsanwaltsfachangestellten die direkte Kommunikation mit dem Mandanten. Sie holen wichtige Informationen im Gespräch mit dem Mandanten ein, vereinbaren Besprechungstermine, überwachen Fristen und bearbeiten im Team den Posteingang. Sie werden im Verkehrsrecht so ausgebildet, dass Sie auf diesem Gebiet nach kurzer Zeit mehr Wissen hierüber besitzen, als einige Rechtsanwälte. In einem weiteren Schritt entwerfen Sie Klageschriften.

Nette Kolleginnen und Kollegen inklusive. Jede und jeder muss sich auf den Anderen verlassen können. Nur in einem funktionierenden Team können die rechtlichen Interessen effektiv vertreten werden.

Könnte dieser Beruf zu mir passen?

Rechtsfragen und Gesetzen sind interessant, die Arbeit mit Kundinnen und Kunden bereitet mir Freude, Teamwork ist mir wichtig.
Ein freundliches und verbindliches Auftreten ist für mich selbstverständlich.  Wechselnde Tätigkeiten und neue Aufgaben interessieren mich.

Ausbildungsbeginn und Ausbildungsdauer

Beginn der Ausbildung ist der 1. August beziehungsweise ist der 1. September eines Jahres. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Gerne können Sie aber schon ab sofort bei unstätig werden.

Vergütung

Die Ausbildungsvergütung beträgt im Jahr 2021:

700–750 € im 1. Ausbildungsjahr,

750–800 € im 2. Ausbildungsjahr und

800–850 € im 3. Ausbildungsjahr.

Zusätzliche Leistungen

Abschlussprämie in Höhe von 1.200,00 EUR bei Bestehen der Abschlussprüfung beim ersten Versuch als Jahrgangsbeste/r.

Theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung findet in folgender Berufsschule statt:

Max-Weber-Berufskolleg
Kaufmännische Schule der Stadt Düsseldorf
Suibertusstraße 163 bis 165
40223 Düsseldorf
 

Sie haben weitere Fragen? Rufen Sie einfach an: 02 11 / 280 646 - 0

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie zum Berufsbild

Rechtsanwaltsfachangestellter ist ein Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungszeit von drei Jahren. Die Regelung der Ausbildung ist in der „Verordnung zur Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten […]“ (ReNoPat-AusbV) vom 23. November 1987 in der Fassung vom 17. Dezember 2008 enthalten.

Grundsätzlich wird – wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz geregelten Ausbildungsberufen – keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung als Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung rechtlich vorgeschrieben. In der Praxis ist es aber so, dass bei der Einstellung überwiegend ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt wird. Die Anzahl der Abiturienten steigt auch in diesem Beruf. Insbesondere Sprachkenntnisse sind von Vorteil. Zwischen dem ausbildenden Rechtsanwalt und den Auszubildenden wird ein Berufsausbildungsvertrag geschlossen, der von der zuständigen Rechtsanwaltskammer durch die Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse legalisiert wird.

Die Ausbildungszeit kann bei entsprechender Vorbildung und berufsschulischen Leistungen verkürzt werden. Die Ausbildungsvergütung beträgt im Jahr 2016 maximal etwa:

550–600 € im 1. Ausbildungsjahr,
600–650 € im 2. Ausbildungsjahr und
650–700 € im 3. Ausbildungsjahr.


Allerdings ist festzuhalten, dass bestimmte Sätze nicht festgelegt sind, sondern nur eine angemessene Vergütung zu zahlen ist. Die Rechtsanwaltskammern nennen nur Mindestsätze, deren Unterschreiten dazu führt, dass die Vergütung als unangemessen betrachtet werden muss. Je nach Region kann also im 1. Lehrjahr auch nur eine Vergütung i. H. v. rund 260 € im Monat bezahlt werden.

Die Ausbildung umfasst alle Arbeiten, die in einer Anwaltskanzlei anfallen. Dazu gehören z. B. Aktenführung, Mandantenempfang und Mandantentelefonate, Wiedervorlagen, Erledigung von Schriftverkehr nach Diktat oder eigenständig, Überwachung von Terminen, Berechnung von Fristen, Buchung von Geldein- und -ausgängen, Führen des Terminkalenders, Vorbereiten von Mandantenbesprechungen und Zwangsvollstreckungen, das Organisieren von Geschäftsreisen und vieles andere mehr.

Nach Beendigung der Ausbildung erfolgt oft die Festanstellung bei einem Anwalt. Hier übernehmen Rechtsanwaltsfachangestellte die erlernten, vielfältigen Aufgaben. Darüber hinaus können sie sich zum „geprüften Rechtsfachwirt“ weiterbilden.

Bis 1995 lautete die offizielle Berufsbezeichnung Rechtsanwaltsgehilfe/-gehilfin.

Quelle: Wikipedia